Open Science als Teil der Wissenschaftskultur

Positionierung der DFG mit differenzierter Betrachtung von Potenzialen und Herausforderungen
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Meldung vom: | Verfasser/in: RG

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 17.10.2022 ihre Positionierung „Open Science als Teil der Wissenschaftskultur“ veröffentlicht.

Die DFG versteht darin unter Open Science die Transformation wissenschaftlicher Praktiken und Prozesse mit dem Ziel, diese der langfristigen offenen Verfügbarkeit von Forschungsergebnissen und so der besseren Nachnutzbarkeit durch die Wissenschaft und andere Akteure dienen. Sie betrachtet Open Science als wesentlichen Bestandteil des übergeordneten Diskurses über Wissenschaftskultur (Research Culture). Open Science kann neben dem Erkenntnisgewinn auch Prozesse der Qualitätssicherung, der Reproduzierbarkeit und der Replizierbarkeit erleichtern und auf diese Weise Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis sein.

Die DFG spricht sich in ihrer Open-Science-Positionierung für die Weiterentwicklung von Open-Science-Prinzipien und -Praktiken auf Basis einer differenzierten Betrachtung der Potenziale wie auch der Herausforderungen von Open Science für die Wissenschaft aus.

Ganz im Sinne von Open Science wurde das vollständige Positionspapier auf Zenodo veröffentlicht.