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NFDI4Biodiversity

Konsortium für​ Biodiversitäts- und Umweltdaten in der NFDI​
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Grafik: University of Bremen

Leitbild 

NFDI4Biodiversity treibt das Wissen an, dass Akteure aus Wissenschaft, Politik und Naturschutz verlässliche Daten benötigen, um bessere Beiträge zum Erhalt der globalen Biodiversität leisten zu können. Das Partnernetzwerk bündelt fachliche, wissenschaftliche und technische Expertise, um Nutzern aus Forschung und Praxis ein breites Dienstleistungsportfolio für den Umgang mit Biodiversitäts- und Umweltdaten zur Verfügung zu stellen und gemeinsam mit ihnen weiterzuentwickeln. In der NFDI , teilt das Konsortium sein Wissen und bietet der Fachgemeinschaft konkrete Mehrwerte an:

  • Zugang zu modernen Technologien und einem umfassenden Bestand an Biodiversitäts- und Umweltdaten.
  • alltagstaugliche und praxiserprobte Methoden und Werkzeuge für die Archivierung, Publikation, Suche und Analyse von Daten.
  • ein Fachforum für den sicheren und kompetenten Umgang mit Daten, die einer breiten und verantwortungsbewussten Nutzung zugeführt werden sollen.

Aufbau des Konsortiums

Das Konsortium ist ein Verbund von rund 50 Partnereinrichtungen. Ihre Zusammenarbeit und die Nutzung der gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse sind in einer Kooperationsvereinbarung geregelt. Die Sprecher-Institution und die mitantragstellenden Institutionen sind gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Durchführung des Arbeitsprogramms verantwortlich. Die anderen Partnerinstitutionen bringen als Vertreter der Biodiversitätsgemeinschaft Daten, Software, Know-how und andere Ressourcen in die Kooperation ein.

Im Jahr 2021 wurde ein Strategischer Beirat (Strategic Advisory Board) berufen, der die Entwicklung und weitere Ausrichtung des Konsortiums mit einem fachlichen Blick von außen begleitet. Die Mitglieder des Beirats sind Fachleute aus den Bereichen der Forschung, des praktischen Naturschutzes und der Datenarchivierung.

Arbeitsprogramm

Das Arbeitsprogramm für die erste Förderphase bis 2025 umfasst fünf Aufgabenbereiche. Die Aufgabenbereiche 1-4 haben einen technisch-operativen Fokus und beinhalten beispielsweise die Planung des gesellschaftlichen Engagements und der internationalen Vernetzung. Aufgabenbereich 5 deckt die organisatorischen Anforderungen ab und stellt zudem sicher, dass das was in der NFDI4Biodiversity entwickelt wurde, auch über das Projektende hinaus zur Verfügung steht. Das folgende Diagramm gibt einen Überblick über die jeweiligen Zuständigkeiten und das Zusammenspiel zwischen diesen Bereichen. Eine detaillierte Beschreibung der Arbeitsbereiche finden Sie in unserem Projektantrag.

NFDI4Biodiversity an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist eine co-antragstellende Einrichtung und leitet die Aktivitäten der Task Areas 1 und 3. Sie trägt zudem aktiv zu den anderen Task Areas bei.

Task Area 1 (2involve): Einbindung der Fachkreise

Prof. Aletta Bonn ist Leiterin der Task Area 1 (2involve).

Die Task Area 1 umfasst 5 Aufgabengebiete:

  1. Anwendungsfälle zur Einbeziehung von Biodiversitätsgemeinschaften in die Mobilisierung und Archivierung bestehender und neu generierter Daten
  2. Unterstützung mit Werkzeugen/Plattformen für die (frühe) Mobilisierung von Daten und die Datenanalyse
  3. Front-Office/Back-Office: Aktives Forschungsdatenmanagement (FDM) und Unterstützung der Datenwissenschaft
  4. Ausbildung und Schulung
  5. Regelmäßige Qualitätsumfragen, Nutzerfeedback, Qualitätsmanagement, Reputationssysteme

Task Area 3 (2consolidate): Nachhaltige Daten, Werkzeuge und Dienste

Prof. Birgitta König-Ries ist Leitering der Task Area 3 (2consolidate).

Die Task Area 1 umfasst 3 Aufgabengebiete:

  1. Identifizierung und Beschreibung des aktuellen und neu entstehenden technischen Ökosystems in der Biodiversitätsforschung
  2. Erstellung eines Profils von Werkzeugen, technischen Diensten und Datenzentren für die Biodiversitätsforschung, Annahme dieser Werkzeuge als NFDI-RDC-Empfehlung und Anleitung zu ihrer Zertifizierung
  3. Anpassung, Verbesserung und Konsolidierung des NFDI4Biodiversity-Tools und der technischen Dienste

Lokales Team des NFDI4Biodiversity Konsortiums

Bei Fragen und Anregungen können Sie das Team der NFDI4Biodiversity über das  Kontaktformular erreichen.

Weitere Informationen

Informationen über das NFDI4Biodiversity-Konsortium sowie Veranstaltungen finden Sie:

The partners of the NFDI4Biodiversity consortium are funded by the German Research Foundation (DFG) as part of the  federal-state agreement on the development and funding of the National Research Data Infrastructure (NFDI) of November 26, 2018 (project number  442032008 ).